DIN 8555: E 5-UM-350-RS
EN 14700: E Fe7
Hoch chromlegierte Sonderstabelektrode für Ausbesserungen an 5- und 12 %-igen Chrom-Schnittstählen, Schnellreparatur
UTP 665 eignet sich speziell für Ausbesserungen an Werkzeugstählen, insbesondere an Schnittwerkzeugen aus 12 %igen Chrom-Schnittstählen wie z. B. 1.2601, 1.2080, 1.2436, 1.2376, 1.2379, bei Abstumpfungen und Ausbrüchen. Formänderungen können ebenfalls durchgeführt werden. Die genannten Werkzeugstähle werden vor allem in der Automobilindustrie als Stanz- und Presswerkzeuge in großem Umfang eingesetzt.
UTP 665 hat hervorragende Schweißeigenschaften. Ruhiger, stabiler Lichtbogen; spritzerfreie und feinschuppige Nähte ohne Einbrandkerben. Sehr guter Schlackenabgang. Das Schweißgut entspricht einem hochlegierten Chromstahl und ist riss- und porensicher.
Schweißanleitung:
Die 12 %igen Chrom-Schnittstähle erfordern beim Schweißen im gehärteten wie auch im weichgeglühten Zustand eine Vorwärmung von 400 - 450 °C. Insbesondere bei massiven Werkzeugen wird bei größeren Schweißarbeiten ein Weichglühen und durchgängiges Vorwärmen vor dem Schweißen empfohlen. Bei kleineren Ausbesserungsarbeiten genügt in der Regel ein örtliches Vorwärmen in Verbindung mit einem Abhämmern der Schweißnaht. Das Abkühlen des Werkzeugs muss langsam erfolgen, wenn möglich im Ofen oder unter einer geeigneten Abdeckung.
Schweißpositionen:




Stromart:
| = + | ~ |
- Länge250 mm
- Durchmesser2,5 mm
- Stromstärke50 - 70 A
- Härte250 HB, auf Cr-Schnittstahl 1-2 Lagen 55 - 57 HRC
- Grundwerkstoff1.2601, 1.2080, 1.2436, 1.2376, 1.2379
- DIN 8555E 5-UM-350-RS
- EN 14700E Fe7
- C - Kohlenstoff0,06
- Si - Silizium0,6
- Cr - Chrom17,0
- Mn - Mangan0,8
- Fe - EisenRest
voestalpine Böhler Welding
Germany GmbH
Hafenstrasse 4
59067 Hamm
Deutschland
www.voestalpine.com
E-Mail: vertrieb.deutschland@voestalpine.com
Telefon: 0211/5378-0

Warnung vor heißer Oberfläche!
- geeignete Schutzhandschuhe tragen
- vor Weiterverarbeitung abkühlen lassen

Allgemeine Sicherheitshinweise Schweißzusatzwerkstoffe
SCHWEISSRAUCH UND DÄMPFE KÖNNEN GESUNDHEITSSCHÄDLICH SEIN!
Vermeiden Sie das Einatmen von Dämpfen und Gasen. Dämpfe und Gase können Folgendes verursachen: » Reizungen von Augen, Nase und Lunge » Lungensensibilisierung » Verzögertes Lungenödem » Krebs »
Lichtbogenstrahlen können die Augen verletzen und die Haut verbrennen.
VORSICHTSMASSNAHMEN:
» Für ausreichende Belüftung sorgen; Schweißrauch absaugen; ansonsten Atemschutzmaske oder Atemschutzsystem tragen » Verwenden Sie einen zugelassenen Augen- und Hautschutz.
ERSTE-HILFE-MASSNAHMEN:
Bei Einatmen: » An die frische Luft gehen » Bei Bedarf künstliche Beatmung anwenden. » Bei Augenreizungen 15 Minuten lang mit laufendem Wasser spülen. » Sofortige ärztliche Hilfe einholen.
Lesen und verstehen Sie vor der Verwendung die Anweisungen des Herstellers, Sicherheitsdatenblätter (SDB) und die Sicherheitspraktiken Ihres Arbeitgebers.

Ernste Gesundheitsgefahr
SCHWEISSRAUCH UND DÄMPFE KÖNNEN GESUNDHEITSSCHÄDLICH SEIN!
Vermeiden Sie das Einatmen von Dämpfen und Gasen. Dämpfe und Gase können Folgendes verursachen: » Reizungen von Augen, Nase und Lunge » Lungensensibilisierung » Verzögertes Lungenödem » Krebs »
Lichtbogenstrahlen können die Augen verletzen und die Haut verbrennen.
VORSICHTSMASSNAHMEN:
» Für ausreichende Belüftung sorgen; Schweißrauch an der Entstehungsstelle absaugen; ansonsten Atemschutzmaske oder Atemschutzsystem tragen » Verwenden Sie einen zugelassenen Augen- und Hautschutz.
ERSTE-HILFE-MASSNAHMEN:
Bei Einatmen: » An die frische Luft gehen » Bei Bedarf künstliche Beatmung anwenden. » Bei Augenreizungen 15 Minuten lang mit laufendem Wasser spülen. » Sofortige ärztliche Hilfe einholen.
Lesen und verstehen Sie vor der Verwendung die Anweisungen des Herstellers, Sicherheitsdatenblätter (SDB) und die Sicherheitspraktiken Ihres Arbeitgebers.


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